Freitag, 7. Oktober 2016

Marlboro startet Verkauf von Marihuana Zigaretten in Apotheken deutschlandweit


Seit Anfang Oktober bietet die deutsche Philip Morris GmbH, Marihuana Zigaretten unter ihrer Hausmarke Marlboro an. „Bei stressbedingten Krankheiten, wie z.B. Burnout, können Hausärzte ihren Patienten diese beruhigenden Zigaretten verschreiben. Durch eine Gesetzesänderung werden ab dem Jahreswechsel die gesetzlichen Krankenkassen sogar die Kosten dafür übernehmen.“, so ein Sprecher der Philip Morris GmbH.

Die deutsche Ärztekammer begrüßt die Markteinführung der neuen Zigarette. Demnach komme endlich ein gesellschaftsfähiges Produkt auf den Markt, welches die Hausärzte guten Gewissens und ohne Erklärungsbedarf ihren Patienten verschreiben können. Bisher wurden Marihuana-haltige Medikamente als Nischenprodukte geführt und aufgrund der öffentlichen Wahrnehmung nur in Ausnahmefällen verschrieben.

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter hatte den Vorstoß von Philip Morris im Bundestagsausschuss für narkotische Medikamente maßgeblich mit voran gebracht und schätzt das Ergebnis als Meilenstein für die Deutsche Medizin ein: „Wir gehen davon aus, dass sich Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Burnout, in den kommenden Jahren damit in den Griff bekommen lassen. Das nützt langfristig der gesamten deutschen Wirtschaft.“

Allerdings wurden bei dem neuen Gesetzesvorstoß ausdrücklich beim Staat verbeamtete Arbeitnehmer von dieser Regelung ausgenommen. Ein Regierungssprecher erklärte auf Anfrage des Münchner Morgenblattes, dass dies die Produktivität in den staatlichen Institutionen zu sehr einschränken würde und man deshalb erst einmal abwarten wolle. Bis zu weiteren Gesetzesentschlüssen kann man sich mit sinnvollen Alternativen wie Cannabis Ölen wie zum Beispiel von der Firma Hanfgöttin CBD Öl aus München.

Autor Wirtschaftsressort: Armin Reich

Bleibe informiert und folge uns jetzt auf Facebook.