Donnerstag, 29. September 2016

Heißt es bald „die Maßkrügin"? Münchner LINKE Fraktion reicht Antrag ein

DIE LINKE Fraktion im Münchner Stadtrat hat heute einen Antrag zur „Entmaskulinisierung von Arbeitsgegenständen" eingereicht. Sie folgt damit dem Vorbild der Flensburger Kollegen. Demnach soll es in allen öffentlichen Texten unter anderem bald „der/die Maßkrug/-krügin" bzw. „der/die Computer/-in" heißen.

Quelle: AxelBoldt, Wikimedia
DIE LINKE Fraktionsvorsitzende Brigitte Wolf sagte dem Münchner Morgenblatt dazu: „Es ist seit Jahren in Deutschland üblich genderneutrale Bezeichnungen zu gebrauchen. Dass wir das nun in allen städtischen Bereichen glattziehen wollen ist nur folgerichtig. Alltägliche Arbeitsgegenstände im Öffentlichen Dienst, wie z.B. der Papierkorb, der Computer oder der Maßkrug, dürfen nicht länger Leuchttürme des Patriarchiats darstellen!"

Kritik hagelt es wieder einmal von der CSU Fraktion. Der Fraktionsvorsitzende, Hans Podiuk, kann dazu nur den Kopf schütteln. „Man versucht durch völlig sinnentfreite Themen Aufmerksamkeit zu erregen. Wir sollten uns wirklich drängenden Themen zuwenden, wie z.B. die Beziehung Deutschlands zu einem möglichen US-Präsidenten Donald Trump. Schauen Sie sich mal das schlechte Image Trumps hierzulande an. Wie stehen wir diplomatisch gesehen da, wenn er wirklich ins Amt gewählt wird?"



Autorin: Brigitte Obacht


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Dienstag, 27. September 2016

Arnold Schwarzenegger holt unbeabsichtigt Weltrekord im Maßkrug tragen

Bei seinem zweiten Oktoberfestbesuch in diesem Jahr knackt Arnold Schwarzenegger, eine Woche nachdem der neue Weltrekord im Maßkrug tragen aufgestellt wurde, diesen bereits. Laut eigener Aussage „aus Versehen“ und „ohne es zu wissen“ schlug der ehemalige Bodybuilder am zweiten Wiesn-Wochenende den bestehenden Weltrekordhalter mitten im Schützenzelt.

Schützenfestzelt Bedienung Lena Hintergruber schilderte dem Münchner Morgenblatt die Situation: „Er ist ein Gentleman und deshalb sehr höflich. An meinem ersten Arbeitstag habe ich mich wohl etwas übernommen, woraufhin er mir die Krüge abgenommen und verteilt hat.“


Laut mehreren Augenzeugen transportierte er die 30 Maßkrüge buchstäblich mit Links ca. 45 Meter von der Schänke hinauf bis auf den Balkon des Schützenzeltes - ohne dabei etwas zu verschütten. Damit bricht er den erst vor Kurzem von Matthias Völkl aus Deggendorf aufgestellten Weltrekord.

„Wir kennen Herrn Schwarzenegger nun schon seit einigen Jahren und das recht gut. Er ist offensichtlich ein sehr starker Mann,“ so Ludwig Reinbold, Festwirt des Schützen Zeltes.


Auf Anfrage des Münchner Morgenblattes beim Guinness World of Records Komitee in London ist Schwarzeneggers Weltrekord jedoch nicht offiziell gültig, obwohl ausreichend Zeugen vorhanden waren, da dieser Rekordversuch im Vorfeld nicht sachgemäß eingereicht und beantragt wurde. Arnold Schwarzenegger selbst versteht den Trubel um den Vorfall nicht: „Ich wollte eigentlich nur hilfsbereit sein.“

Autor: Baby Schimmerlos

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Samstag, 24. September 2016

Newsticker: Italien richtet exklusive Wohmo-Spur auf Brenner Autobahn ein

Der italienische Präsident Matteo Renzi hat kurzfristig einem Vorschlag seines Verkehrsministeriums statt gegeben. Demnach wird eine komplette Autobahnspur auf der Strecke Brennerpass bis Verona für alle anderen Verkehrsteilnehmer gesperrt und nur noch für Wohnmobile befahrbar gemacht. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der exklusiven Wohmospur beträgt 20 km/h.

Quelle: Wikipedia
Diese Maßnahme gilt nur bis zum 3. Oktober und soll die Verkehrssicherheit erhöhen, denn sie zielt auf die italienischen Oktoberfest Besucher ab. Sie sollen nach dem Willen von Präsident Renzi sicher nach Hause fahren.

"Wir wollen unseren Landsleuten einen Oktoberfestbesuch im schönen München nicht verwehren, aber zugleich trotzdem sicher stellen, dass sie wohl behalten und vor allem pünktlich zur Arbeit wieder nach Hause kommen." sagte Renzi auf der heutigen Pressekonferenz.

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein befürwortet diesen Vorschlag: "Ich habe bereits zu meiner Amtszeit gesagt, dass man durchaus betrunken und langsam, noch sicher am Steuer sitzen und gut Heim fahren kann. Nur war mein Vorschlag damals politisch nicht umsetzbar." Beckstein hatte schon vor über 5 Jahren eine Debatte dazu begonnen.

Das italienische Verkehrsministerium ist nun auch mit der österreichischen und bayerischen Regierung in entsprechenden Verhandlungen um die Spur bis nach München zu verlängern. Hermann Müller vom Bund der Autobahnpendler übt jedoch harsche Kritik an dieser Maßnahme: "in diesem Fall fehlt den Berufspendlern eine komplette Spur und das wird für unnötige Staus sorgen. Zug fahren wäre im betrunkenen Zustand angebrachter!"

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Freitag, 23. September 2016

Pilotversuch: Wodka Maß auf dem Oktoberfest

Wird in den Festzelten bald auch Wodka in Maßkrügen ausgeschenkt? Einem Antrag des Verbandes der Münchner Oktoberfestgastronomen für einen entsprechenden Pilotversuch wurde heute statt gegeben. Das neue Konzept soll als erstes im Hofbräu Festzelt wegen seines internationalen Publikums getestet werden.

„Wir sind sehr froh über diese Chance. Wenn es gut von unseren Gästen angenommen wird, dann können wir uns auch vorstellen das ganzjährig im Münchner Hofbräuhaus so umzusetzen“, so Günter Steinberg, Chef des Hofbräu Festzelts. Auch weitere Getränke, wie z.B. Rum-Cola, werden bereits im Verkauf beim Hacker-Pschorr-Bräuhaus, an der Theresienwiese, getestet.

Klaus Rehklau, der Geschäftsführer des Bräuhauses, gegenüber dem Münchner Morgenblatt: „Die internationalen Gäste wollen bzw. können nicht nur Bier bei uns trinken. Vor allem die italienischen Touristen sind unser starkes Bier nicht gewöhnt und verlangen nach Alternativen.“ Das US-Konsulat warnte gar jüngst vor dem starken Alkoholgehalt des bayerischen Biers. Eine Festbiermaß enthält demnach 4x so viel Alkohol wie nordamerikanisches Bier. Für US-amerikanische Touristen gilt dieses Jahr sogar eine Reisewarnung.

Zudem plant man den Verkauf von Bier aus Eimern mit Strohalmen. Die restdeutschen und internationalen Besucher kennen diese Trinktechnik bereits von der Balearen Insel Mallorca. Dort wurde diese betriebswirtschaftlich praktische Ausschankmethode jahrelang erfolgreich im Massenbetrieb getestet.

Laut Ballermann 6 Gastronom Klaus Froböse ergeben sich im Besonderen Vorteile aus der einfacheren Handhabbarkeit, da eine Bedienung nicht mehr 12 Maßkrüge, sondern nur noch einen Eimer schleppen muss. Zudem wird Spülwasser beim Abwasch gespart und das gemeinsame Trinken bringt die Menschen enger zusammen.


Der Münchner Umweltverband stellt sich hinter diese Forderung, so Sprecher Hans Waldschrat: „die Umwelt wird während dieser zwei Wochen sowieso schon mit Lärm und Müll schwer belastet. Jede noch so kleine Verbesserung ist da aus unserer Sicht hilfreich.“

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Montag, 19. September 2016

Trump lässt Oktoberfestzelt für Besuch räumen

Der Bayerische Staatsminister für Finanzen Markus Söder (CSU) will den US-amerikanischen Präsidentschaftsanwärter Donald Trump auf das diesjährige Oktoberfest nach München einladen. Geplant sei das Schützenzelt am Tag der Deutschen Einheit exklusiv für dessen umfangreiche Wirtschaftsdelegation bereit zu stellen. Man wolle so bereits frühzeitig für gute Beziehung zum zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten sorgen. "Die CSU hat historisch schon immer gute Beziehungen zur Republikanischen Partei gepflegt. Wir wollen das auch trotz aller Kontroversen für die kommenden 4 Jahre nicht ändern. Das ist wichtig für den Wirtschaftsstandort Bayern."

So sei es geplant, gemeinsam mit Donald Trump am 3. Oktober die Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit zu zelebrieren. Die Amerikaner hatten mit ihren diplomatischen Mitteln maßgeblich zur Wiederverinigung beigetragen.

Donald Trump habe auf Anraten seines engen Parteifreunds, Arnold Schwarzenegger, explizit darum gebeten im Schützenzelt feiern zu können. Das Schützenzelt wird im Innen- und Außenbereich voraussichtlich für diesen Tag aus Sicherheitsgründen vollständig für reguläre Besucher gesperrt.

Harsche Kritik kommt vom Interessenverband der Oktoberfestbesucher. Dessen Sprecher Armin Maier äußerte sich gegenüber dem Münchner Morgenblatt: „Es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass politische Interessen über das Wohl des einzelnen gestellt werden. Wer trägt denn die Kosten für die Entschädigung von bereits bestehenden Tisschreservierungen, oder für das zusätzliche Sicherheitskonzept?"

Laut Staatsminister Söder sei keine finanzielle Mehrbelastung für den Steuerzahler absehbar, da die betroffenen Tischreservierungen sogar recht großzügig auf den Anstichsamstag am kommenden Oktoberfest 2017 verlegt würden. Das komme quasi einem „Upgrade" gleich.

Foto: Gage Skidmore (CC BY-SA 2.0)

Autor Politikressort: Justus Blickts

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Samstag, 17. September 2016

Betrunkener Justin Bieber fliegt aus Oktoberfest-Zelt

Wegen provokativen Verhaltens ist der kanadische Popstar heute aus der Käfer Wiesn-Schänke geworfen worden. Der 22-Jährige habe sich auf einen der Tische im oberen Bereich der Käfer Schänke gestellt, seine Hose runtergezogen und mit diversen Schmankerl eines Brotzeitbretterls um sich geworfen, berichten Angestellte des Wiesnzeltes.
Zahlreiche Besucher bestätigen, dass Justin Bieber seinen ersten Wiesn-Besuch exzessiv gefeiert hat. Angeblich habe er 2 Maß Radler getrunken, bevor er sich auf den Tisch gestellt habe.

Am Abend zuvor hatte Justin Bieber seinen Konzert-Auftritt in der ausverkauften Münchner Olympiahalle, wo er seinen Fans das Rekordalbum "Purpose" präsentierte.

Die Sicherheitsleute aus dem Käfer Zelt haben Bieber anschließend gebeten seine Hose anzuziehen und ihn nach draußen begleitet, wo zahlreiche Fans auf ihn warteten.
Augenzeugen berichten, dass Bieber zu betrunken war um seine Hose selbst anzuziehen und ihm freundliche Wiesn Besucher dabei geholfen haben. Erst dann kam Biebers eigene Security, welche zur Zeit seines Rauswurfs noch auf der Toilette war. 
 
Autor: Baby Schimmerlos

Foto-Quelle: firsttoknow.com


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Freitag, 16. September 2016

Touristensteuer auf dem Oktoberfest


Wie der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der heutigen Pressekonferenz bekannt gab, gilt ab dem diesjährigen Oktoberfest Anstich-Samstag eine neue Touristensteuer auf dem größten Volksfest der Welt. Diese Umsatzsteuer, in Höhe von 1,00 Euro auf alle Artikel, wird aussschließlich auf dem Festgelände und nur für Touristen gelten.

Diese Form der Besteurung von Touristischen Besuchern ist nicht neu. Besuchermagnete, wie z.B. die Baleareninsel Mallorca, machen damit bereits gute Erfahrungen. OB Reiter sieht Mallorca als gutes Vorbild an. Auch dort bleiben keine Besucher aus - ganz im Gegenteil. Zudem ähnele das Verhalten der Oktoberfestbesucher zunehmend dem der Ballermann-Touristen.


Der Gründer der glockenbacher Bürgerinitiative „Oktoberfest mit Tradition" Sverre Hansen sieht diese Steuer kritisch: „Wie will Herr Reiter denn die Touristen von den Einheimischen auseinander halten? Das ist doch unmöglich, wenn über 90% der Besucher in feschen Trachten gekleidet sind. Das wird der Münchener Wiesen ihren einzigartigen und herzlichen Charm nehmen!"

Mit dieser Frage konfrontiert sagte Wiesnwirtesprecher Toni Roiderer dem Münchner Morgenblatt dazu: „Wir werden Touristen recht einfach anhand des Dialekts selektieren. Alle nicht Bayerisch sprechenden Gäste kommen ja von weit her und fallen damit unter die traditionelle Definiton der Zuagroastn, sprich Touristen bzw. Ausländer. Das ist recht simpel und unsere Wiesnbedienungen kennen das schon seit Jahren."
Autor Wirtschaftsressort: Armin Reich



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Maximilianstraße wird zur Fußgängerzone

Rund zwei Monate nach dem Start des Pilotversuchs in der Sendlingerstraße wird die Errichtung einer weiteren Münchner Fußgängerzone in der Maximilianstraße im Stadtrat diskutiert. Wie auch die Sendlinger Straße soll die Münchner Edelmeile zunächst einmal für ein Jahr zur autofreien Zone erklärt werden. Laut dem Merkur hatte OB Dieter Reiter diese Idee bereits vor einem Jahr vorgeschlagen.

Brigitte Wolter, Sprecherin des Vereins „Für ein besseres München" bestätigte dem Münchner Morgenblatt diese Neuregelung, welche schon ab Ende November 2016 in Kraft treten soll. Den Termin habe man extra vor den Start der Weihnachtssaison gelegt, so Wolter. Die Sperrung der Straße ist vom Nationaltheater bis zur Kreuzung des Thomas-Wimmer-Rings geplant.
Beate Brennauer begründet diesen Schritt gegenüber dem Münchner Morgenblatt - See more at: http://www.muenchner-morgenblatt.de/#sthash.k1odmtU2.dpuf
Beate Brennauer begründet diesen Schritt gegenüber dem Münchner Morgenblatt - See more at: http://www.muenchner-morgenblatt.de/#sthash.k1odmtU2.dpuf

Laut KVR-Sprecher Dieter Münchinger führte vor allem die Anhäufung von Verkehrswidrigkeiten und Unfällen, zum Großteil verursacht durch Luxusfahrzeuge reicher Besucher, zu der Überlegung, alle Kfz aus diesem Bereich der Innenstadt auszusperren. „Nach diversen Vorfällen wollen wir diese PS-starke Klientel durch die Umwandlung in eine Fußgängerzone schlichtweg vom Autofahren abhalten. Das erhöht die Verkehrssicherheit und sorgt für Ruhe. Zudem schadet es auch sicherlich nicht deren körperlicher Verfassung", so Münchinger.
 
Dem Münchner Morgenblatt liegen jedoch bereits interne Details vor, nach welchen das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski, in der Maximilianstraße 17, eine Anfahrtserlaubnis für Hotelgäste durchsetzen möchte. Brigitte Wolter vom Verein „Für ein besseres München" sieht das kritisch: „Durch Extrawürste versucht man den Grundgedanken der Planung wieder einmal auszuhebeln. Das sind doch genau die Leute mit ihren Ferraris und Gucci-Handtäschchen, die auf das Befinden aller Anderen pfeifen!"


Anders als beim Einzelhandel in der Sendlingerstraße kommt diese Idee bei den Händlern in der Maximilianstraße gar nicht gut an. Die ansässigen Luxus-Modehäuser und Juweliere befürchten hohe Umsatzeinbußen, wenn die Kunden mit ihren Autos nicht mehr bis vor die Tür fahren dürfen. Ein Angestellter der örtlichen Ralph Lauren Niederlassung, der vor dem Münchner Morgenblatt anonym bleiben möchte, äußert sich dazu: „Gerade die reichen russischen Kunden, aber auch die Münchner Lokalprominenz sind sehr bequem und lauffaul, am liebsten würden sie bis in den Laden getragen werden. Wenn wir die nun aussperren, bestellen Sie am Ende nur noch im Internet. Und was dann am Luxusstandort München los wäre, können Sie sich gar nicht vorstellen,"

Nun bleibt abzuwarten, wie die Kunden die neue Flaniermeile ab Ende des Jahres annehmen werden.

Autorin Lokalressort München: Brigitte Obacht

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Mittwoch, 14. September 2016

Münchner Verkehrsverbund erhöht Preise während des Oktoberfests

Obwohl erst im Juli eine 3%-ige Preiserhöhung durch den MVV beschlossen wurde, kündigte MVV-Pressesprecherin Beate Brennauer heute eine kurzfristige und zeitlich begrenzte Preiserhöhung während des Oktoberfestes vom 17.9. bis einschließlich 3.10.2016 an. Die Preiserhöhung wird 5,5% auf alle Einzel-, Tageskarten und Gruppentickets betragen.

Beate Brennauer begründet diesen Schritt gegenüber dem Münchner Morgenblatt mit den drastisch gestiegenen Kosten für Sicherheits- und Putzpersonal. Durch die drastische Verschärfung des Sicherheitskonzepts der Stadt München in den vergangenen Wochen entstünden auch beim öffentlichen Nahverkehr enorme Mehrkosten. „Wir müssen unser Sicherheitspersonal verdoppeln. Schließlich steht die Sicherheit unserer Fahrgäste für uns an erster Stelle."

Dauerkarten, wie z.B. die Isarcard, sollen nicht von der Preiserhöhung betroffen sein. Man möchte die Mehrkosten gezielt auf die Tagesbesucher des Oktoberfestes umlegen. Harscher Prostest kommt vor allem von der Aktion Münchner Fahrgäste.

Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste sieht hinter dieser Preiserhöhung in erster Linie den Versuch, die für Dezember geplante generelle Preiserhöhung vorzuziehen. „Wir sehen nicht ein, warum das schon wieder auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden muss. Es ist Heuchelei, wenn dafür die Sicherheit als Argument missbraucht wird. Man versucht schlichtweg Kosten los zu werden."

Autorin Lokalressort München: Brigitte Obacht

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Dienstag, 13. September 2016

Hausdurchsuchung bei Trachtenverein wegen Terrorverdacht


Laut Polizei-Sprecher Marcus da Gloria Martins wurden bereits letzte Woche die Vereinsräume eines Moosacher Trachtenvereins wegen Terrorverdachts durchsucht. Der Verdacht besteht, dass die Männer im Alter zwischen 21j und 56j im Auftrag einer islamistischen Terrormiliz als Trachtler getarnt auf dem Oktoberfestumzug am kommenden Samstag mitlaufen wollten.

Den Ermittlern sei die kurzfristige Anmeldung des Trachtenvereins bei der Festleitung auffällig vorgekommen, daraufhin hätte man die Männer genauer unter die Lupe genommen. Bei der Hausdurchsuchung seien Unmengen an Trachtengewand und historische Schusswaffen entdeckt worden. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

Unvorstellbar nennt diese Vorstellung Wiesnwirtesprecher Toni Roiderer: „Führen Sie sich das einmal vor Augen, wie hinterlistig und skrupellos diese Leute handeln! Die diesjährige Wiesn hätten wir alle absagen können. Der Imageschaden und auch der Wirtschaftliche Schaden wären enorm gewesen.“

Die Stadt München hatte in den letzten Wochen die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Festgelände bereits verschärft.

Autorin Lokalressort München: Brigitte Obacht

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Montag, 12. September 2016

Münchner OB Reiter: Brauereipferde beim Wiesn-Umzug werden durch Lastwagen ersetzt


Wie bei der heutigen Pressekonferenz bekannt gegeben wurde beugt sich der Münchner Oberbürgermeister Reiter den insgesamt fast 4.000 Unterzeichnern einer Online Petition für den Tierschutz. Demnach werden beim traditionellen Oktoberfest-Umzug am kommenden Samstag die Bierwagen nicht mehr von Pferden gezogen, wie die TZ bereits vorige Woche berichtete.

 Somit hat die Hotelangestellte Julia Maier (29) mit ihrer Online-Petition ihr Ziel erreicht: „diese äußerst sensiblen Fluchttiere aus dieser unzeitgemäßen Tradition endlich zu entbinden und damit auch andere Verkehrsteilnehmer, Touristen und uns Bürger vor der Gefahr eines unkontrollierbaren Gespannes zu schützen“.

Manfred Newrzella, Geschäftsführer des Vereins der Münchner Brauereien und des Festringes, der den Einzug veranstaltet, hat keinerlei Verständnis für dieses Vorgehen und sieht sich nun der Herausforderung gestellt einen möglichst adäquaten Ersatz zu finden. Dem Münchner Morgenblatt liegen derzeit interne Informationen der Marketingabteilung der Stuttgarter Daimler AG vor, dass kurzfristig insgesamt 25 Mercedes-Benz Actros Zugmaschinen an die Münchner Brauereien ausgeliehen werden sollen. Man erhofft sich damit einen Imagegewinn gegenüber den Münchner Autoherstellern.
Autorin Lokalressort München: Brigitte Obacht

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Münchner Stadtrat beschließt Plastikmaßkrüge beim diesjährigen Oktoberfest

Der Münchner Stadtrat hat sich in seiner heutigen Sitzung zu einer weiteren Sicherheitsmaßnahme für das diesjährige Oktoberfest entschieden. Mit großer Mehrheit wurde ein Verbot der bisher verwendeten gläsernen Maßkrüge beschlossen. 

Laut Wiesnwirte-Sprecher Toni Roiderer (Festwirt des Hacker-Festzeltes) liegt es vor allem an den „etwa 36.000 fehlenden Maßkrügen und 22 Tonnen Glasscherben pro Wiesn“, dass diese drastische Maßnahme durchgesetzt werden konnte. 

KVR Chef August Iner unterstützt dieses Vorgehen. Er begründet dies mit der Gefährdung durch betrunkene und handgreifliche Besucher, sowie die Einsatzmöglichkeit als Tatwaffe durch terroristische Vereinigungen. Man wolle diesem Personenkreis zuvor kommen und so für eine möglichst friedliche Wiesn sorgen.


Protest kommt jedoch von einigen anderen Wiesnwirten und zahlreichen Umweltverbänden. So gibt selbst Toni Roiderer zu, dass es die Wirte in so kurzer Zeit vor eine logistische Herausforderung stelle, trotz guter Kontakte zu chinesischen Lieferanten. Der Bund für Umweltschutz pocht zudem auf die Verwendung von recyclebarem Plastik und die Einführung eines Pfandsystems. All das dürfte die Vorbereitungen bis zum Anstich am kommenden Samstag nicht einfacher gestalten.

Autorin Lokalressort München: Brigitte Obacht

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